Es war unser 28. Hochzeitstag. Mein Mann Herbert hatte den Tisch gedeckt, Kerzen aufgestellt und Rosen gekauft – wie jedes Jahr. Ich stand in der Küche und fragte ihn, warum er so aufgeregt wirkte. Er sah mich an, mit einem Blick, den ich nie vergessen werde. Einen Moment der reinen Fassungslosigkeit. Und dann sagte er leise: „Monika… heute ist unser Hochzeitstag."
Mir wurde ganz komisch. Nicht weil ich ihn vergessen hatte – sondern weil ich im ersten Moment gar nicht verstand, was er meinte. Mein Kopf war leer. Wie ein Bildschirm, auf dem plötzlich nichts mehr steht. Ich saß weinend auf der Küchenbank, und Herbert umarmte mich fest. Er sagte nichts. Er musste nichts sagen. Wir beide wussten:
Das war kein normales Vergessen mehr.
Mit meinen 64 Jahren führe ich eigentlich ein erfülltes Leben. Meine Kinder sind groß, mein Mann und ich haben uns viel aufgebaut. Doch seit etwa drei Jahren schleicht sich etwas in meinen Alltag, das mich zunehmend beunruhigt:
Mein Gedächtnis lässt mich im Stich.
Es begann harmlos. Ich suchte meine Brille, die auf meiner Nase saß. Ich vergaß Namen von Menschen, die ich seit Jahren kenne. Ich stand in der Küche und hatte keine Ahnung mehr, weshalb ich hineingekommen war.
Aber es wurde schlimmer. Termine verpasst. Einkäufe vergessen. Meinen Bruder einmal mit dem falschen Namen angesprochen. Herbert machte sich Sorgen. Meine Tochter auch. Und ich selbst hatte Angst – die Angst, die niemand laut ausspricht: Was, wenn das der Anfang von etwas Ernstem ist?
Alzheimer liegt in unserer Familie. Meine Mutter hat die letzten sieben Jahre ihres Lebens kaum jemanden mehr erkannt. Ich kenne diesen Weg – und ich wollte ihn nicht gehen.
Ich hatte bereits Ginkgo-Tabletten, Omega-3-Kapseln, Kreuzworträtsel und Gehirnjogging-Apps ausprobiert. Mit mäßigem Erfolg. Dann stieß ich auf einen Artikel über Vitalpilze und ihre Wirkung auf das Gehirn – und auf Vitalz.
Ich war sehr skeptisch, als ich beschloss, Vitalz einen Monat lang zu testen. Nach so vielen Enttäuschungen hatte ich kaum noch Hoffnung.